Kfz-Glossar

ABC – Fahrwerk

Was ist eigentlich ein ABC – Fahrwerk?

Beim Aktive Body Control (ABC) – Fahrwerk von Mercedes-Benz handelt es sich um ein aktives elektro-hydraulisches Federungssystem, das den Aufbau (Body) in allen Fahrsituationen auf gleichem Niveau halten soll. Mit diesem Fahrwerkssystem werden sowohl die Federung und die Schwingungsdämpfung verändert als auch die Niveauregelung ermöglicht.

Aktive Fahrwerkssysteme (AFS) wie das ABC verbessern das Fahrverhalten, in dem sie den Bewegungen des Fahrzeugs um die

  • Hochachse ( Schleudern)
  • Längsachse  (Wanken) sowie die
  • Querachse (Nicken)

entgegenwirken.

Mehr Informationen zu Active Body Control (ABC) erhalten Sie im Mercedes-Benz TechCenter.



DOT – Nummer

Was ist eigentlich die DOT – Nummer?

Die DOT-Nummer besteht je nach Hersteller und Reifentyp aus 7 bis 12 Zeichen. Die Abkürzung DOT steht für das US-amerikanische Verkehrsministerium Department of Transportation.  Sie bezeichnet Reifen, die in USA zum Verkauf zugelassen sind. Inzwischen wird sie  von Reifenproduzenten weltweit angewandt.

Die DOT-Abkürzungen bezeichnen die konkrete Fabrik, in der der jeweilige Reifen hergestellt wurde, das Herstellungsland, den Bau-und die Konstruktionsart des Reifens . Die letzten vier Ziffern stehen für die jeweilige Herstellungswoche und das jeweilige Jahr. 1209 bedeutet, dass der Reifen in der 12. Woche des Jahres 2009 hergestellt wurde. Ab dem Herstellungsjahr 1990 folgt auf die Ziffern ein Δ (Delta), ab 2000 ist der Herstellungscode vierstellig angegeben.

Die Vorschriften sehen vor, dass die gesamte DOT-Identifizierungsnummer an einer Reifenflanke angebracht wird. Auf der gegenüberliegenden Flanke hingegen stehen die Buchstaben „DOT” und die ersten Ziffern der Reifenidentifizierungsnummer.



EBV

Was ist eigentlich EBV?

Elektronische Bremskraftverteilung (EBV).

Durch die dynamische (physikalische) Gewichtsverlagerung entgegen der Fahrtrichtung beim Bremsen mit gleichzeitiger Entlastung der Hinterräder, muss auf die Vorderräder immer eine größere Bremskraft wirken als auf die Hinterräder, wenn vermieden werden soll, dass das Fahrzeug auf den Hinterrädern schon bei relativ leichtem Abbremsen blockiert.

Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb und Frontmotor ist die Fahrzeugfront immer schwerer als das Heck, so dass sich der Fahrzeugschwerpunkt noch zusätzlich nach vorne verlagert. Jetzt besteht die Gefahr, dass die Hinterräder aufgrund der niedrigeren Traktion schneller blockieren.

Der elektronische Bremskraftverteiler verhindert dies, indem er über Radsensoren, die die Drehzahl eines jeden Rades kontrollieren, den vom Hauptzylinder auf die Radzylinder übertragenen Hydraulikdruck automatisch für jedes Rad reduziert.